Bild der CD "KREUZ & quer - Du gehörst dazu" - hier klicken zur Online-BestellungDu gehörst dazu! - Texte & Musik

Inhalt:

Seht, da ist der Mensch!

reinhören reinschauen

Du bist nicht allein

reinhören

Du gehörst dazu!

reinhören

Wir sprechen verschiedene Sprachen

reinhören

Nehmt mich doch mit

reinhören

Miteinander auf dem Weg

reinhören

Viele sind wir hier

reinhören

Gott, du grenzt nicht aus

reinhören

Leben in Vielfalt

reinhören

Mit dir

reinhören

Gott spricht sein JA

reinhören

Herzschlag

reinhören

Beziehungswaise

reinhören

Erzähl mir von dir

reinhören

Effata

reinhören

Ich wünsche dir

reinhören

In Zeiten, in denen „Patrioten“ gegen die Islamisierung des Abendlandes protestieren, in denen Flüchtlingsunterkünfte brennen, ist es wichtig, daran zu erinnern, dass auch die heilige Familie als Flüchtlinge Asyl in Ägypten gefunden hat.

01 Seht, da ist der Mensch! - reinhören / reinschauen
Mottolied zum 100. Deutschen Katholikentag
(T. Michael Hertl; M: Markus Schöllhorn)

Gebeugter Gang und trübe Augen,
statt Hoffnung Einsamkeit.
Zu oft enttäuscht und ausgegrenzt,
zerbrochen mit der Zeit.
Doch gute Worte heilen Wunden,
offne Blicke geben Licht,
wir können noch so viel erschaffen,
ein Menschenleben nicht!

Fremde Augen, fremder Blick,
was geht sein Leid mich an?
Ob Hunger, Durst, kein warmes Dach,
ich bin nicht schuld daran!
Doch tief in mir hör ich die Stimme:
„Mein Bruder, lass dich fragen:
Hast du, als ich am Boden lag,
mein Kreuz ein Stück getragen?“

Seht, da ist der Mensch!
Kein Fremder, sondern Gottes Kind.
Schenk deinen Blick und deine Zeit
und Gottes Reich wird Wirklichkeit,
und Gottes Reich wird Wirklichkeit.

Zuviel erlebt, zu weit der Weg,
die Heimat aufgegeben,
verfolgt, geschlagen, ausgegrenzt,
und doch noch Mut zum Leben.
Ziehn Mauern zwischen Völkern,
Grenzen schaffen Niemandsland,
und doch: Wer wo geboren wird,
liegt nicht in unsrer Hand.

Dem Nächsten nahe sein im Leid,
den Blick nicht von ihm wenden!
Wie menschlich unsre Welt heut ist,
das liegt in unsern Händen.
Ein Menschenleben, Mensch zu sein,
ist mehr als Macht und Geld.
Lass mich Mensch sein, für dich,
Mensch in Gottes Welt!


Wer setzt eigentlich den Maßstab, wer „normal“ ist und wer „anders“?
Gott mit Sicherheit nicht – er liebt den Menschen, auch wenn wir ihm den Stempel „behindert“ aufgedrückt haben.

02 Du bist nicht allein - reinhören
(T: Norbert Becker; M: Markus Schöllhorn)

Du bist nicht allein, wenn sie dich meiden,
du bist nicht allein, wenn sie dir zeigen,
dass du anders bist als all die andern,
wenn du denkst, dass du störst.
Du bist nicht allein, mit deinen Fragen.
Du bist nicht allein, du bist getragen:
von Gott, der dich sieht, von Gott, der dich liebt.

Gott ist da von Anfang an. Du darfst es glauben!
In deine Ängste ruft er sein „Ja“
zu dir und deinem Leben.

Gott ist da von Anfang an. Du darfst vertrauen!
In deine Wunden legt er sein Heil
und schenkt dir seinen Segen.

Gott ist da von Anfang an. Du darfst es wagen!
Auf neue Wege lädt er dich ein
und stärkt dir deine Hoffnung.


Mein Schrank hat viele Schubladen:
DER ist reich, DER ist arbeitslos, DER sitzt im Rollstuhl.
DER ist nicht von hier, DER liebt Männer, DER glaubt an sonst was.
Aber DER gehört genauso zu unserer Gemeinschaft, wie ich!

03 Du gehörst dazu! - reinhören
(T: Markus Pytlik; M: Markus Schöllhorn)

Du, du gehörst dazu.
Steh nicht am Rand, nimm unsre Hand.
Du, stell dich mit dazu.
Du bist uns willkommen, du bist angenommen,
du gehörst dazu!

Egal, wer du bist, und egal, wer du seist;
egal dein Vermögen; egal, wie du heißt;
egal, wer dich kennt und egal, wie du sprichst;
egal deine Haut, dein Geschlecht, dein Gesicht:
Wir öffnen den Kreis und wir laden dich ein,
ein Freund unter Freunden zu sein.

Egal, wen du liebst oder wen du verehrst;
egal, was du weißt, was du lernst, was du lehrst;
egal, wo du herkommst und wohin du gehst,
wie sicher du auftrittst, wie sicher du stehst:
Wir öffnen den Kreis und wir laden dich ein,
ein Freund unter Freunden zu sein.

Egal, was du anhast, egal, was du magst;
egal, ob du zweifelst, egal, was du fragst;
egal, was du mitbringst; egal, wie du singst;
egal, wie du tanzt und wie hoch du auch springst:
Wir öffnen den Kreis und wir laden dich ein,
ein Freund unter Freunden zu sein.


Es ist besser, zu schauen, was uns verbindet, als nach dem zu suchen, was uns unterscheidet.

04 Wir sprechen verschiedene Sprachen - reinhören
(T: Lothar Zenetti; M: Markus Schöllhorn)

Wir sprechen verschiedene Sprachen.
Wir wohnen hier oder dort.
Wir tragen verschiedene Namen.
Wir hören dasselbe Wort.

Wir leben mit vielerlei Sorgen,
ein jeder hat seine Not.
Ein jeder geht eigene Wege.
Wir teilen dasselbe Brot.

Wir denken verschieden von morgen.
Wir fürchten und hoffen zugleich.
Wir stellen uns Fragen um Fragen.
Wir sagen: Es komme dein Reich.

Rechte (T): Strube-Verlag, München


Ich möchte nicht länger am Rande stehen. Ich möchte dazu gehören.
Ich möchte nicht mehr hören: „Das kannst du nicht, das ist nichts für dich.“
Nehmt mich mit, auch wenn ich anders bin als ihr.

05 Nehmt mich doch mit - reinhören
(T: Barbara Seufert; M: Markus Schöllhorn)

Ich möchte mit euch durch die Wüste ziehn,
ich möchte erleben, wie das Meer sich teilt
und wir den Fleischtöpfen der Welt entfliehn
und wie Gott meine große Sehnsucht heilt.

Ich möchte mit euch das Lied der Mirjam singen,
beim Reigentanz unterm Sternenzelt
und wandern und für Gott die Trommel schwingen
und Manna essen, das vom Himmel fällt.

Ich möchte bei der Rast am Feuer hörn,
wie Gott so große Wunder an uns tat,
ich möchte jedem goldnen Kalb abschwörn,
ich möchte so gern mit euch zu Gottes Stadt.

Ich möchte so gern mit euch dahin.
Ich möchte so gern, nehmt mich doch mit,
so, wie ich bin.


Ein Ort zum „miteinander sein“. Ein Ort zum „füreinander sein“
– das ist das, was wir uns unter GEMEINSCHAFT vorstellen.

06 Miteinander auf dem Weg - reinhören
(T: Claudia Höly; M: Markus Schöllhorn)

Menschen kommen, Menschen gehen,
Menschen steigen ein ins Boot.
Menschen kommen, Menschen gehen,
Menschen rudern mit uns fort.
Platz für Kleine und für Große,
Platz für Köpfe und für Bauch,
Platz für Frauen und für Männer,
Platz für andre Sprachen auch.

Dort wo zwei in Deinem Namen
miteinander auf dem Weg
bist Du mitten unter ihnen,
bist Du der, der mit uns geht.

Raum zum Lachen und zum Weinen,
Raum zum Hoffen und zum Tun,
Raum zum Glauben miteinander,
Raum zum Aufbruch und zum Ruhn.
Ort zum Fragen und Verstehen,
Ort zum Bitten und Verzeihn,
Ort zum Ringen, Ort zum Sehen,
Ort um ganz bei sich zu sein.

Ort zum Geben, Ort zum Nehmen,
Ort für Stille und für Klang,
Ort zum Schweigen, Ort zum Reden,
mal für kurz und mal für lang.
Heimat gestern, heute, morgen,
Spüren von Unendlichkeit,
Gottes Liebe, sein Erbarmen,
manchmal näher, manchmal weit.

Menschen kommen, Menschen gehen,
Menschen steigen ein ins Boot.
Menschen kommen, Menschen gehen,
Menschen rudern mit Dir fort.


07 Viele sind wir hier - reinhören
(T: Friedrich Karl Barth; M: Markus Schöllhorn)

Viele sind wir hier,
ein jeder hört auf seinen Namen.
Einig werden wir in dir,
ein Glücksfall bist du, darum: Amen.

Ehrbar sind wir hier,
ein jeder hängt an seinem Namen.
Gütig werden wir in dir,
erlösend bist du, darum: Amen.

Eitel sind wir hier,
ein jeder träumt von seinem Namen.
Nüchtern werden wir in dir,
befreiend bist du,
darum: Amen.

Fremde sind wir hier,
ein jeder schwört auf seinen Namen.
Freunde werden wir in dir,
Verbindend bist du, darum: Amen.

Viele sind wir hier,
wir alle singen deinen Namen.
Gott in Christus, wir in dir.
Ein Glücksfall bleibst du,
Amen, Amen.

Rechte (T): Strube-Verlag, München


08 Gott, du grenzt nicht aus - reinhören
(T: Claudia Höly; M: Markus Schöllhorn)

Gott, du grenzt nicht aus.
Gott, Du schränkst nicht ein.
Gott, in deine Liebe schließt du alle ein.


Was, wenn wir „Normale“ von Behinderten lernen können?
Wenn wir uns darauf einlassen, werden wir ihre besonderen Gaben und Begabungen entdecken und von ihnen lernen können.

09 Leben in Vielfalt - reinhören
(T: Franz-Josef Ruwe; M: Markus Schöllhorn)

Leben in Vielfalt, kostbar und bunt!
Geben und Nehmen machen es rund!

Blinde können Wege führen,
Stumme künden Gottes Wort,
Taube lehren dich zu spüren:
Gottes Geist an jedem Ort.

Lahme lehren Seelen tanzen
und in neuer Offenheit
weitet Freiheit sich zum Ganzen,
findet Raum und findet Zeit.

Wenn uns Ängste nicht mehr binden,
und wir Gottes guten Geist
täglich neu im Leben finden blüht das Glück,
das Er verheißt.


Schön, einen Menschen zu haben, mit dem man aufs Ganze gehen kann.

10 Mit dir - reinhören
Andrea & Marcus zur Hochzeit
(T: Claudia Höly; M: Markus Schöllhorn)

Mit Dir schlag ich nen Purzelbaum
auf Sommerwiesentau,
mit Dir mach ich ne Schneeballschacht
im Winterabendgrau.

Mit Dir bau ich ein Sternenzelt
und flieg im freien Fall,
mit Dir erklimm ich Sommersprossen
hinauf bis in das All.

Mit Dir, da geh ich Pferde stehlen
und bring sie auch zurück.
Mit Dir drück ich ein Auge zu,
mit Dir hab ich halt Glück.

Mit Dir lauf ich am Meeresstrand
barfuß durch die Zeit,
mit Dir zünd ich ein Feuerwerk,
mit Dir bin ich bereit

zu wagen, zu fragen,
zu wirken und tun,
zu wandeln und zu handeln
und auszuruhn.

Mit Dir zähl ich die Regentropfen,
hör, wie die Flöhe husten.
Mit Dir, da reiß ich Bäume aus
und gehe Blumen pusten.

Mit Dir halt ich die Sintflut auf
und schwimm im Redefluss.
Mit Dir geh ich an Wolken kratzen,
genieße jeden Kuss.

Mit Dir, da fahr ich Achterbahn,
hab keine Angst vor Streit,
mit Dir zieh ich da große Los,
denn Du hast mich befreit.

zu leben, zu geben,
tiefer zu sehn,
zu singen, zu springen
und zu verstehn.

Mit Dir will ich zusammen sein,
solang die Welt sich dreht
und Hand in Hand durchs Leben gehn,
bis sich die Sonne dreht.

Mit Dir will ich zu Hause sein,
egal an welchem Ort,
mit Dir will ich durchs Leben gehn,
ICH GEBE DIR MEIN WORT:

zu schauen, zu trauen,
geduldig zu sein,
zu halten, zu walten
und zu verzeihn.


Das JA bei einer Trauung ist das entscheidende Wort. Das JA zueinander. Vor allem aber das JA Gottes zu dieser Partnerschaft.

11 Gott spricht sein JA - reinhören
Andrea & Burghard zur Hochzeit
(T: Claudia Höly; M: Markus Schöllhorn)

Langsam komm ich bei mir an,
trau mich den Blick zu heben,
frei bin ich auf dich zuzugehn.
Leben wird es geben.

Gott spricht sein JA in unser Leben,
Gott spricht sein JA zu dir und mir.
Er geht mit uns auf unsren Wegen,
Gott spricht sein JA, er spricht dafür.

Aus Stolpersteinen Brücken bauen
ins Heute und ins Hier,
wieder neu nach vorne schauen,
unterwegs zu dir.

Gott spricht sein JA in unser Leben …

Mit dir, da halt ich nicht am Alten fest,
weil sich mit dir etwas bewegen lässt.
Mit dir zusammen werden Wunder wahr.
Mit dir gemeinsam seh ich klar:

Gott spricht sein JA in unser Leben …

Wir singen JA in dieses Leben,
wir singen JA zu dir und mir,
gehn Hand in Hand durch dieses Leben,
Gott gibt uns seinen Segen, er spricht sein JA.


Schön, dass es einen gibt, der einem Antrieb ist, der einen bedingungslos liebt, einfach weil man ist, wie man ist.

12 Herzschlag - reinhören
(T: Wilfried Röhrig; M: Markus Schöllhorn)

Du bist der Herzschlag meiner Tage,
du bist der Stern in meiner Nacht,
du bist die Seele meiner Seele,
du bist das Licht, das in mir wacht.

Du bist der Herzschlag meiner Tage,
du bist das Lied, das in mir singt,
du bist die Seele meiner Seele,
du bist die Glut, die mich durchdringt.

Tief innendrin, tief in der Mitte,
auf jeder Wand, an jeder Tür,
will ich es lesen, will ich es spüren:
Ich bin in dir.

Du bist der Herzschlag meiner Tage,
du bist der Rhythmus meiner Zeit,
du bist die Seele meiner Seele,
du bist im Jetzt die Ewigkeit.

Tief innendrin…

Herzschlag, du bist mein Herzschlag.


Manchmal kommt man in einer Beziehung – sei es die Partnerschaft, in der Nachbarschaft oder im Kollegenkreis – in eine Eiszeit, eine Schweigezeit, aus der es scheinbar keinen Ausweg gibt.

13 Beziehungswaise - reinhören
(T: Wilfried Röhrig; M: Markus Schöllhorn)

Die Worte festgenagelt, durchleuchtet und seziert
und jeder guten Absicht die Kehle zugeschnürt.
Die Luft ist wie zum Schneiden, so bissig und so kalt.
Mein Herz irrt ohne Mantel durch einen Winterwald.

Ich hab es nicht gewollt, ich hab es nicht geahnt,
nicht vorausgesehen oder irgendwie geahnt.
Es kam auf leisen Sohlen, unmerklich gut getarnt,
keine Seismographen haben mich gewarnt.

Der Aufzug fährt nur abwärts, die Lampe bleibt auf Rot:
egal, wie fest ich drücke, nur „Anhalteverbot!“.
Der Ausstieg ist verriegelt, der Notruf ist defekt;
egal, wie laut ich schreie, die Leitung ist belegt.

Beziehungswaise, ratloses Kind.
Beziehungswaise im Beziehungslabyrinth.


Miteinander ins Gespräch zu kommen, ist die beste Möglichkeit, einander kennen zu lernen - oder NEU kennen zu lernen. So kann auch eine Schweigezeit gebrochen werden.

14 Erzähl mir von dir - reinhören
(T: Claudia Höly; M: Markus Schöllhorn)

Erzähl mir von dir,
was du träumst, was dich lenkt
was dich glücklich macht,
was dich beschenkt.
Erzähl mir von dir!

Erzähl mir von dir,
was dich trägt, was dich treibt,
von Trauer, Verlusten,
von dem, was dir bleibt.
Erzähl mir von dir!

Erzähl mir von dir,
was dich stärkt, was dich schreckt,
welche Hoffnung du teilst,
was dir Kräfte erweckt.
Erzähl mir von dir!

Erzähl mir von dir,
deinen Wurzeln, dem Weg,
wohin es dich zieht.
worum es dir geht.

Erzähl mir von dir,
vielleicht fange ich dan
über mich zu reden an.

Erzähl mir von dir,
vielleicht fangen wir dann,
zu leben und zu teilen an.


Gott kann heilen – wir müssen uns ihm nur öffnen.

15 Effata - reinhören
Tabea & Rebecca zur Taufe
(T: Martina Beckmann; M: Markus Schöllhorn)

Effata! Öffne Dich,
mach die Augen auf!
Lass Licht in Deine Seele.

Gott schaut Dich an, so wie Du bist
und was er da sieht, umfängt er mit Liebe

Effata! Öffne Dich,
mach die Ohren auf!
Lass Klänge in Dein Leben.

Gott spricht Dich an, ganz liebevoll
und was er Dir sagt, erfüllt Dich mit Hoffnung.

Effata! Öffne Dich!
mach Mund und Nase auf!
Lass Luft in Deine Enge.

Gott haucht Dir neu Leben ein
und Heiliger Geist will Dich beflügeln.


16 Ich wünsche dir - reinhören
(T: Claudia Höly; M: Markus Schöllhorn)

Ich wünsch dir ein Lied, das vom Leben singt,
ich wünsch dir den Klang, der durchs Dunkel dringt.
Ich wünsch dir die Hand, die dich sanft berührt,
Ich wünsch dir den Weg, der nach draußen führt.

Ich wünsch dir ein Wort in die Einsamkeit,
ich wünsch dir Versöhnung nach einem Streit.
Ich wünsch dir ein Netz für den sichren Fall,
Ich wünsche dir Worte mit Widerhall.

Ich wünsch eine Tür, die dir offen steht,
ich wünsch dir den Wind, der dich umweht.
Ich wünsch dir den Traum, der dir Flügel leiht,
ich wünsch dir das Ziel, das zum Aufbruch befreit.

Gehalten, geborgen, getragen sein,
wünsche ich dir; du bist nicht allein.

Ich wünsch dir den Fels, der die Brandung bricht,
ich wünsch dir den Weg ans Tageslicht.
Ich wünsch dir die Burg, die dich sicher hält,
und einen Stern, der vom Himmel fällt.

Ich wünsch dir die Kraft, die dir Heilung schenkt,
ich wünsch dir den Mut, der die Schritte lenkt,
ich wünsche dir Regen, der dich benetzt,
und ein Wort, das nicht verletzt.

13.11.2015